Warum Kraftsport mein Fundament für Lebensqualität wurde

Staffel 1 · Folge 1 ·

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Episoden Text

Du willst endlich abnehmen, aber Diäten allein bringen dich nicht weiter? Ich teile meine ungeschönte Geschichte, wie ich mit 100 kg den Startschuss wagte und warum Krafttraining Ü40 mein Weg war, um nicht nur Gewicht zu verlieren, sondern meine Lebensqualität zurückzugewinnen. Erfahre, wie du den inneren Schweinehund besiegst, auch wenn der erste Tag im Gym sich nach „Sauerstoffzelt“ anfühlt.

Sebastian Weiss

Host

Sebastian, Jahrgang 1983, ist Familienvater, arbeitet Vollzeit im Digital Marketing und versucht, Gesundheit und Fitness in einen vollen Alltag zu integrieren. Nach Jahren mit 100+ Kilo und wenig Energie hat er begonnen, Schritt für Schritt seinen Lebensstil zu verändern.

Shownotes

Abnehmen war mein Plan, als ich mit 38 Jahren und 100 kg am Tiefpunkt war. Doch auf dem Weg habe ich gelernt, dass die Waage nicht alles ist. Der eigentliche Wendepunkt war die Entscheidung, mit Kraftsport ein echtes Fundament zu bauen, das meinen stressigen Alltag überhaupt erst wieder tragfähig macht.

  • Der 100-kg-Check: Warum ich mich in meinem Körper nicht mehr wohlgefühlt habe und wie die „Schnapsidee“ mit 40 fit zu sein, alles veränderte.
  • Die Abnehm-Falle: Warum ich erst dachte, Muskeln verbrennen „nur“ Kalorien, und dann verstanden habe, dass sie mein ganzes Leben stützen.
  • Der erste Schritt: Mein ehrlicher Bericht vom ersten Tag im Gym – zwischen Peinlichkeit, weiten Klamotten und dem „Crosstrainer des Todes“.
  • Sieg über den Schmerz: Warum nach drei Monaten das Fett noch da war, aber meine jahrelangen Schmerzen plötzlich weggeblasen waren.
  • Dranbleiben im Alltag: Wie du Kraftsport mit Job und Familie vereinbarst, ohne dein Leben komplett auf den Kopf zu stellen.

Abnehmen war der Plan. Lebensqualität ist der Weg. Hör rein und fang einfach an!

KOMMENTARE

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Sarah (00:00.846)
Abnehmen war der Plan. Lebensqualität ist der Weg. Der Podcast mit Sebastian Weiss.

Sebastian Weiss (00:13.932)
Besteht dein Tag auch nur noch aus 2000 Schritten zwischen Bürostuhl und Kühlschrank. So sah mein Leben 2021 aus. Vielleicht erinnerst du dich noch dran. Corona und sowas. Ich habe mich von einem Lockdown zum nächsten getingelt. Ich habe eigentlich nur noch funktioniert statt wirklich zu leben. Vielleicht kennst du das. Du stehst morgens auf und dir tut eigentlich schon alles weh. Ich war damals 38 und ich dachte ernsthaft, okay, das ist wohl der neue Normalzustand. Man gewöhnt sich an den Schmerz und ja, alles völlig normal.

Und dann schaust du in den Spiegel und fragst dich, wie konnte es eigentlich so weit kommen? Was habe ich eigentlich falsch gemacht? Wo bin ich falsch abgebogen? Aber tief in mir in deinem inneren weißt du, dass kann es eigentlich noch nicht gewesen sein. Du bist jetzt noch mitten im Leben und es ist noch wirklich einiges möglich. Hi, ich bin Sebastian, Baujahr 1983. Ich habe mich über die letzten Jahre von 100 Kilo bei 1,74 Meter in Form gebracht und vieles dabei gelernt. Bei mir war abnehmen der Plan, aber echte Lebensqualität ist der Weg geworden.

Bei INSHÄPE zeige ich dir, dass man genau das schaffen kann. Auch mit 40 Stunden Job, Familie und einem stressigen Alltag. Ich nehm dich mit auf meine Reise, komplett ungeschönt, inklusive aller Rückschläge. Denn das echte Leben läuft nicht immer nach Plan. Ganz egal wo du gerade stehst, es ist niemals zu spät anzufangen.

Ja, wie hat alles begonnen? Am 38. Geburtstag im April kam mir diese Schnapsidee. Mit 40 in der fittesten Form meines Lebens. Zu dem Zeitpunkt war ich an meinem Tiefpunkt.

Ich wog 100 Kilo, bei gerade mal 1,74 und ich habe mich absolut unwohl in meinem Körper gefühlt.

Aber ok, ich hatte diese Schnapsidee. Aber zwischen der Idee und der Umsetzung, da vergingen Monate. Ich hab erst im August wirklich losgelegt. Und warum war das so? Weil ich immer auf den perfekten Moment gewartet hab. Aber der beste Tag zum Starten, der war gestern. Und der zweitbeste ist heute. Und ja, was war meine Idee? Meine erste Idee war Krafttraining. Meine Logik damals, Muskeln verbrennen mehr Kalorien und so schmilzt schon mein Fett. Dass das nur die halbe Wahrheit ist,

Sebastian Weiss (02:15.156)
Das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht. Aber es ist auch egal. Irgendwo muss man ja anfangen. Und normalerweise scheue ich nichts Neues. Gerade im Beruf und sowas bin ich immer derjenige, der sich freiwillig für die neuen Sachen meldet. Aber hier fühlt es mir extrem schwer, den ersten Schritt zu gehen. Das Studio war direkt nebenan, aber ich wollte diesen Weg nicht alleine gehen. Und ich hatte Glück. Ich konnte nach paar Gesprächen meine Frau dazu bewegen, dass wir das gemeinsam anpacken.

Gemeinsam in Anführungszeichen, denn wegen den Kindern konnten wir eigentlich gar nicht zeitgleich trainieren. Aber es war halt wichtig, dass ich nicht alleine in dieses Gym gehe. Und so hat meine Frau tatsächlich den ersten Schritt gemacht. Die hat sich getraut, sie ist vorausgegangen und sie konnte mir dann erzählen, dass das alles ja gar nicht so schlimm ist, wie ich mir das so vorstelle. Und ja, das hat mir geholfen, dann auch reinzugehen. So, dann war es soweit.

Der allererste Tag im Gym. Ich bin reingekommen, wurde vom Trainer erstmal begrüßt und dann hat er mir erstmal alles gezeigt. Und nachdem er mir alles gezeigt hat und es hieß, okay jetzt machen wir ein paar Übungen, hieß es erstmal warm machen. Und ich hatte dann die Möglichkeit mir eins der Kardiogeräte auszusuchen und ich habe mir dann den Cross Trainer rausgesucht. Und ja, es hat sich dann herausgestellt, das war der Cross Trainer des Todes für mich. Also es ging darum, 10 Minuten warm machen, ich hatte den Cross Trainer auf Stufe 1 und es waren die schlimmsten 10 Minuten zu dem Zeitpunkt für mich. Mir hat alles wehgetan und am Ende des Tages habe ich eigentlich ein Sauerstoffzelt gebraucht. Aber nichtsdestotrotz, ich habe es durchgezogen. Der Trainer hat, glaube ich, ein bisschen gelacht und dann sind wir losgezogen. Du musstest so vorstellen, mein Gym ist in zwei Stockwerke unterteilt, wie gesagt unten ein Cardio und dann gibt es da auch noch einen speziellen Maschinenzirkel. Das sind die Geräte mit Bändern und statt reinen Gewichten.

Die sind eigentlich bisschen gesünder und gelenkschonender vor allem. Und ich habe mich am Anfang bewusst für diesen Zirkel entschieden. Weil im Endeffekt waren die Übungen für mich idiotensicher und man konnte fast nichts falsch machen. Und an den anderen Maschinen, da hätte ich zu viel nachdenken müssen. Da hatte ich Angst, dass ich irgendwas falsch mache. Ich wollte mir einfach keine Blöße geben. Und ja, das war auch echt wichtig für mich. Ich habe am Anfang viel drüber nachgedacht, auch was denken andere über mich.

Sebastian Weiss (04:37.76)
Was denken andere über mein Outfit? Zu dem Zeitpunkt sah ich nicht so aus wie heute, also habe ich weite Sachen getragen, bloß nichts körperbetones. Ich hatte auch gar nichts körperbetones, ernst zu sein. Aber im Endeffekt war die Scham völlig unbegründet. Die meisten Leute ziehen im Gym einfach ihr Ding durch und die achten gar nicht auf dich. Und ich habe auch schon alles gesehen, von einem perfekt gestylten High-End-Outfit bis zu den Adiletten und Socken oder sogar Jeans. Es gibt wirklich alles von A bis Z und am Ende ist es völlig egal. Hauptsache du bleibst dran.

Und vielleicht denkst du dir jetzt auch, lohnt sich das jetzt überhaupt noch in meinem Alter? Wie gesagt, ich habe erst mit 38 angefangen und mein Vater zum Beispiel, der erst mit 60 losgelegt hat. Und ja klar, am Anfang, wenn man Anfang 20 ist, der geht alles schneller und da ist auch alles einfacher. Aber es ist niemals zu spät, Verantwortung für seinen Körper zu nehmen. Und vielleicht wirst du auch nicht mehr der Bodybuilder oder der Top Athlet, aber das ist auch gar nicht das Ziel. Weil es geht darum, dass wir nicht zulassen,

dass unser Körper uns Alltag im Stich lässt. Wir wollen aktiv bleiben und unser Leben selbst bestimmen. Und es ist halt wichtig zu wissen, ab Mitte 30 baut der Körper jedes Jahr Muskeln ab, wenn wir nichts dagegen tun. Und ja, manche sagen einfach, ja, okay, das ist halt alter, das ist schleichende Zerfall. Und die lassen einfach diesen Prozess laufen. Aber davon zählst du nachher diesen Preis. Und dann ist es irgendwann mal die Gehhilfe oder die Treppe, die du nicht mehr hochkommst und Kraftsport ist da die richtige Medizin, diesen Zerfall auch wirklich zu stoppen. Und es geht wirklich auch darum, dass du mit 70, 80 immer noch aufrecht gehen kannst, dass du deine Enkel hochheben kannst, ohne dass der Rücken schreit. Und dafür bauen wir das Fundament und dafür ist Krafttraining so wichtig. Und deswegen ist mein wichtigster Rat auch an dich, hör einfach auf zu planen und fang einfach mal an. Wie gesagt, ich habe selbst vier Monate gewartet, weil ich dachte, ich brauche jetzt den perfekten Plan. Es ist auch nicht die perfekte Ausführung, sondern es ist die Regelmäßigkeit.

Und die Beständigkeit, die schlägt jede Perfektion jedes Mal. Und deswegen auch diese ganze Krafttraining, ist keine Wissenschaft. Natürlich kann man eine Wissenschaft daraus machen, nicht falsch verstehen. Aber am Ende des Tages ist eigentlich egal, ob du jetzt ein Ganzkörper oder ein Split Training machst, fang mit den Basics an und bleib einfach dran. Ich, meinen Teil, optimiere mich immer noch nach Jahren, immer noch Schritt für Schritt. Und am Anfang zählt es überhaupt, durchzuziehen. Und ganz ehrlich, ich mache auch nicht alles richtig, ich mache nicht alles perfekt. Ich lerne, wie gesagt, jeden Tag dazu.

Sebastian Weiss (07:03.678)
Aber das ist auch wirklich nicht schlimm. Und du brauchst auch keine Angst haben, wenn du mal krank bist oder der Job für zwei Wochen ausbremst. Deine Muskeln verschwinden zum Glück nicht über Nacht, sondern es gibt das sogenannte Muskeldechnik. Und wenn du mal die Basics hast, dann kommst du nach einer Pause auch viel viel schneller rein. Aber es ist halt wichtig, dass du dich motivierst und wieder einsteigst. Das ist gar nicht mal so einfach, gebe ich offen zu. Auch nach längerer Krankheit tue ich mich manchmal damit schwer. Aber das geht.

Und es ist halt auch wichtig, dass du die Übungen suchst, die du sicher fühlst und wo du Bock drauf hast. Also es hilft dir nichts, wenn dir jetzt die perfekte Übung dir gezeigt wird, wenn du die nicht regelmäßig durchziehst. Deswegen, ich mixe auch immer mal wieder und habe auf manche Maschinen gar keinen Bock, auf manche Übungen gar keinen Bock. Ja, aber Hauptsache ich ziehe es durch. Und was ist dann bei mir passiert? Was hat das Ganze mit mir gemacht? Nach drei Monaten ist wirklich was Unglaubliches passiert, was ich nicht gedacht hätte. Nämlich meine Schmerzen, die ich tagtäglich hatte, die haben aufgehört. Also die sind wie weggeblasen gewesen. Und das war halt wirklich der erste riesige Sieg, wo ich gesehen habe, okay, im Spiegel sehe ich noch keinen Unterschied, aber es zwickt halt nicht mehr, es tut nicht mehr weh. Und das war wirklich wichtig für mich. Und wie gesagt, also im Spiegel und auf der Waage, hat sich nichts getan.

Und du musst dir das so vorstellen, wie als wenn du eine dicke Daunenjacke trägst. Das ist dein Fettgewebe.
Und jetzt ziehst du ein massives Kettenhemd an. Das sind die neuen Muskeln, die du gerade bekommst. Und dann wirst du plötzlich sogar mehr, bist aber im Zweifel stabiler und schmerzfrei. Und ja, wie gesagt, dann nach sechs Monaten hatte ich einen Gesundheitscheck beim Dr. Wolke in Stuttgart und ich habe ihm von meinen Sünden erzählt. Also ich habe ihm gesagt, hey, ich habe in meinem Leben vieles falsch gemacht, Ernährung und so weiter. Und er hat dann gesagt, schauen Sie nicht nach hinten, schauen Sie nach vorne.

Und er hat dann auch das bestätigt, was ich auch schon gefühlt habe. Die Muskeln für mein Alter waren schon im grünen Bereich. Und dann hat er halt gesagt, okay, jetzt müssen wir halt an das Fett rangehen. Daran müssen wir jetzt arbeiten. Und dann wusste ich, okay, das Fundament steht und jetzt muss ich halt, wie gesagt, kümmern, dass dieses Fett weggeht. Und das ist dann, was ich in der nächsten Folge erzählen werde, das ganze Thema mit Ernährung, Umstellung und wie mich auch Dr. Wolke dazu bisschen motiviert hat.

Sebastian Weiss (09:21.3)
mit Ernährung zu beschäftigen, indem er mir zu mediterranen Kost geraten hatte und ich, wie gesagt, dann angefangen habe, mich für dieses Thema zu interessieren. Also Ernährung, wie funktioniert das etc. pp.

Du denkst jetzt vielleicht, Sebastian, schön und gut, aber ich habe gar nicht so viel Zeit. Und ja, Zeit ist natürlich immer eine Herausforderung, aber Kraftsport ist nicht mehr so zeitimitativ. Zum einen, wie oft musst du ins Training gehen? Wie oft gehe ich ins Training? Im Moment probiere ich so zweimal die Woche. Manchmal schaffe ich es aber auch nur einmal. Zu meinen Anfangszeiten bin ich tatsächlich, weil ich übermotiviert war, teilweise vielmals ins Gym gegangen. Das ist eigentlich absoluter Quatsch oder muss nicht absoluter Quatsch sein, aber im Zweifel war es bei mir absoluter Quatsch, weil ich zu dem Zeitpunkt ein Ganzkörpertraining gemacht habe und meine Muskeln nicht während des Trainings wachsen, sondern in den Ruhephasen und ich somit viermal Training in der Woche gar nicht so viel Ruhe fassen hatten. Deswegen zwei bis maximal drei Mal die Woche je nach Trainingsplan, Ganzkörper oder Split ist eigentlich ein guter Weg. Aber wie gesagt, wenn du mal eine Grundmuskulatur aufgebaut hast, dann kannst du auch mal sagen, du mehrere Wochen auch nur einmal gehen kannst. Und auch das ist nicht schlimm. Wie gesagt, du hast dieses Muskelgedächtnis und so schnell schrumpfen Muskeln nicht.

Im Zweifel bleibst du dann halt im Muskelerhalt. Es wächst vielleicht deutlich langsamer, aber du verlierst in der Regel da keine Muskeln. Wie ist es jetzt mit Trainingszeit? Tatsächlich, je nachdem wie voll das Gym ist und wie gut ich mich fühle, wie viel Pausen ich zwischen den einzelnen Sätzen mache, kann ich ein Training in 45 Minuten durchziehen. Bei mir ist Sonntags einer meiner Lieblingstrainingstage, da nehme ich mir tatsächlich die Zeit.

Da trainiere ich dann auch mal eineinhalb Stunden bis zwei Stunden. Aber dann auch wirklich, weil ich Bock drauf habe und da ist dann auch noch eine Kardioeinheit von 30 Minuten dabei. Also bei den 45 Minuten, klar, das ist dann eigentlich nur der reine Kraftsport. Genau, mit Cardio verlängert sich das nach Ganze. Aber wenn du jetzt mal guckst, was du die ganze Zeit auch am Tag machst, findet man eigentlich immer eine Möglichkeit. wie gesagt,

Sebastian Weiss (11:47.838)
Ich nutze es auch, herunterzukommen. Gerade nach einem harten, stressigen Arbeitstag ist es auch nochmal so bisschen, ja, sich einfach wieder, ja, loszulassen, sich zu konzentrieren, für sich zu sein. Das ist eigentlich auch das Schöne am Krafttraining. Und das ist eigentlich auch das, was ich am Krafttraining liebe. Die eigene Musik hören. Ja, und einfach die Umwelt einen herum.

zu vergessen. das ist… am Anfang ist es natürlich nicht so, aber umso länger das machst glaube ich… viele sind da in einem Flow und ich habe das auf jeden Fall hingekriegt in diesem Flow und ich möchte diesen auch nicht missen.

Eins der schönen Dinge beim Kraftsport ist, dass man relativ schnell einen Progress sehen kann. Zumindest am Anfang ist es echt schön. Allein weil man halt… Ich habe mit relativ niedrigem Gewicht angefangen und man dann relativ schnell merkt, okay, ich schaffe relativ einfach die Wiederholungen mit dem und dem Gewicht und dann erhöhe ich einfach mal das Gewicht. Und so hat man einen relativ schnellen Progress drinne.

den ich immer als sehr gut empfand. Und das hat mich dann auch motiviert, natürlich weiterzumachen. Ich muss jetzt vielleicht auch noch dazu sagen, wie gesagt, ich hatte diese Idee, mit das Muskeln mir dabei helfen, Fett zu verbrennen. Und an dem habe ich mich auch bisschen geklammert, weil tatsächlich konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass mir Krafttraining Spaß machen wird. Also das war wirklich, wo ich gedacht habe,

mein Gott, ich habe bis jetzt immer Mannschaftssport gemacht. habe Fußball gespielt zu dem Zeitpunkt oder ich spiele heute auch noch Fußball in der Freizeitmannschaft. Ich habe früher mal American Football gespielt. Genau. Ich habe immer Teamsport gemacht, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Krafttraining was für mich ist. Fun Fact, viele denken ja, wenn sie mich jetzt sehen und heute kennenlernen, ich ihnen dann erzählen.

Sebastian Weiss (13:58.306)
Ich habe American Football gespielt, dann denken die Leute immer, naja klar, hat American Football gespielt, deswegen sieht er auch so aus. Ich sah überhaupt nicht so aus, wo ich American Football gespielt habe. Da bin ich vielleicht die Schultern ein bisschen breiter geworden und dann ist der Bauch immer größer geworden. Aber that’s it. Genau, war einer, der ist einfach nur maximal zweimal ins Football-Training gegangen und das war’s. Wir hatten andere dabei, die haben da Kraftsport gemacht und auch noch nebenher. Ich weiß auch manche…

haben lieber Kraftsport gemacht als American Football. Das konnte ich mir damals einfach nicht vorstellen. Wie gesagt, ich war der absolute Teamsport. Mensch, ich muss einen Ball hinterher rennen. In irgendeiner Form. Auch wenn Rennen auch nicht so meins ist. Wie dem auch sei. Aber als ich dann mal angefangen habe und gemerkt habe, in was von dem Flow man dann auch reinkommen konnte und auch den Progress, man machen kann. Ja, also ich kann ja heute in

Leben ohne Kraftsport gar nicht mehr vorstellen. Also es ist wirklich ein sehr, sehr wichtiger Teil geworden. Und heute ist es so, wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich häufiger wahrscheinlich sagen, ja, Kraftsport auf jeden Fall muss sein. Das brauche ich. Das brauche ich als Ausgleich. Genau. Deswegen, ja, vielleicht am Anfang denkt man sich, puh, das ist vielleicht nicht meins. Ich sag einfach mal ausprobieren. Wie gesagt, ein bisschen Routine reinbekommen.

den Progress sehen und dann auch merken, wie die Lebensqualität sich verbessert. Und dann mal schauen. Und selbst wenn es nicht deins ist, trotzdem versuchen, ein, zwei Mal die Woche zu gehen, 45 Minuten durch zu pushen. Weil wie gesagt, dein Körper wird es dir danken. Und es ist der erste Schritt, eine bessere Lebensqualität und auch optisch besser auszuzählen.

Noch mal als Fazit. Krafttraining ist es nie zu spät damit anzufangen. Wie gesagt, ich habe es erst mit 38 gemacht. Es ist ein Weg abzunehmen, es ist aber nicht der einzige. Mit Krafttraining allein wirst du wahrscheinlich nicht abnehmen. Was aber passieren wird, wenn du es regelmäßig durchziehst, so wie ich, dann hast du eine gute Chance, dass deine Schmerzen, dein Zwicken, dass du tagtäglich spürst,

Sebastian Weiss (16:25.056)
dass das plötzlich besser wird oder wie bei mir sogar komplett verschwindet. Und das ist das, wo ich auch sage, nach diesen drei Monaten habe ich mich schon so gut gefühlt. Ich sah optisch immer noch gleich aus, aber ich habe weitergemacht. nach sechs Monaten kam ja dieser Gesundheitscheck, war auch nochmal ein wichtiger Wegpunkt, wo ich dann realisiert habe, es geht noch mehr. Aber ich habe ja trotzdem die drei Monate davor auch weitergemacht Krafttraining zu machen, ohne dass man es wirklich sieht, weil das Fett war ja da, weil es mich halt so motiviert hat, weil ich mich einfach besser gefühlt habe. Und das ist das, was ich auch mit Lebensqualität meine. Abnehmen ist das eine, aber das andere ist wirklich diese Lebensqualität. Und das kann ich dir nur empfehlen, das einfach mal auszuprobieren. Und wie gesagt, wenn du es dann noch mit Ernährung und ein paar anderen Dingen kombinierst, die ich jetzt in den nächsten Folgen erzählen werde, dann ist es auch gar nicht so schwer, es sich anfühlt.

In diesem Sinne, Dank, dass du dabei warst. Abnehmen war der Plan. Lebensqualität ist der Weg. Einfach anfangen. Dein Sebastian.

Sarah
Und Cut! Das war INSHÄPE, dein Lieblingspodcast. Lebensqualität ist kein Ziel, sondern dein Weg. Danke, dass wir heute ein Stück gemeinsam gegangen sind. Dir hat’s gefallen? Lass Liebe da. Ein Abo bei YouTube, eine Bewertung bei Apple, bei Spotify.

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